zur Schwarze Mode-Startseite  
 
Warenkorb: 0 Artikel
Warenwert: 0,00 €
zum Warenkorb
zur Kasse
     
Geschichte des Kautschuks
Der Latexfetisch
BDSM
Crossdresser
Sexy City Berlin
CSD
LACK FASHION
 
 
SCHWARZE MODE
YAC CONCEPT GmbH
Westfälische Str. 30
10709 Berlin-Wilmersdorf

Öffnungszeiten
Mo.-Sa. 11.00-19.00 Uhr
oder nach Vereinbarung

Tel.:  030 890 445 68

Email:
info@schwarze-mode.de

SCHWARZE MODE
ist eine Trademark der
YAC CONCEPT GmbH

LATEX - FETSICH - Latexfetisch - was ist das

Der Fetisch - Der Latexfetisch??

Meine Damen und Herren, wo befinden Sie sich? Im Internet, seit 1989 technisch online, seit 1993 in aller Gebrauch, ist garnicht so lange her ....
Die Foren, die Portale, die Chatrooms, die Datingseiten und was es da noch alles gibt. Ich kenn mich da eigentlich nicht aus, am besten einen jungen Menschen fragen, die leben damit und darin!.
Die Fetisch- und SM Portale in Deutschland beherbergen zig tausende von Menschen, wenn man den Zahlen trauen darf: Sklavenzentrale mit 127.000 Profilen, die Latexzentrale mit 7000 Profilen, usw

Und die Diskussionen Fragen über Fragen, auch viel Wichtiges und Neues aber auch Darstellungen wie im richtigen Leben: die Leader, die Alleswisser, die Regelaufsteller, die Jubler, die wir haben es gerade erfunden..
Aber mal ernsthaft, es wird wenig danach gefragt, woher es herkommt, nach Geschichte!

In Deutschland dafür gerne alles nach 45, taugt dafür aber nicht.
Wie war es denn in Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre, bevor der braune Vorhang fiel? (Ich will es mal sagen: Uniformen sind nicht mein Fetisch.)
Das einzige was ich finden konnte ist eine wissenschaftliche Abhandlung aus den USA: Berlin - Weimar. Ein herrliches Buch, mit Stadtplan für den Sextouristen von 1930, Plakate und Bilder aus dem Innern der sexy Seiten der Weimarer Republik, der Tanz auf dem Vulkan. Kreuzberg bspw. im Stadtplan, genau eingetragen die Etablisemnts der Stiefelfrauen (man wird es nicht glauben, die waren damals alle in Leder). Die Swingerclubs, die Drogenhöllen (Morphium und Kokain, chemisch Gepantsches gab es s noch nicht, und auch nur für die besseren Kreise, der Pöpel besoff sich an Bier, Schnaps und Absinth, mal nachlesen in Döblins Berlin Alexanderplatz). Und die Ballhäuser, über hundert!.  Lassen wir es einfach da anfangen, nach dem Weltkrieg wollten die Menschen leben und genießen, die Zeiten waren ohnehin schwierig.
Ich weiß auch nicht, warum Berlin nicht mehr daraus macht, sie haben es alle gesehen, die Touristen der Stadt: CABARET, das Musical oder den Film, Lisa Minelli als Sally Bowles.Und wenige haben es gelesen, das Buch von Christopher Isherwood, Leb wohl Berlin, an der Nollendorfstr. 17 finden wir eine Inschrift, so werden Häuser berühmt. Und an der Ecke wo damals der Kit Kat Club war ist heute eine Drogeriekette, auch so ändern sich die Zeiten!
Also SM, Stiefelfrauen, Flagellanten, schwule und nichtschwule Ledertypen, damals hießen die Herren noch Herren, heute heißen sie Doms, was habe ich der Peter mit einer großen Kirche zu tun? Auch die Mädels die Freude daran hatten sich den Arsch verhauen zu lassen, waren keine Subs, und Geld war auch oft im Spiel.
Aber Latexfetisch, das konnte ich nicht finden.
Dann sind wir doch bei 1945, wieder eine anstrengende Zeit vorbei, und alles kaputt, der Oberdom mit dem Bärtchen, bei Madamme Tussaud eine grimmig schauende, für mich lächerliche FIgur, erinnert mich immer an Charly Chaplin, er war er große Diktator. Also nichts außer Uniform- und Fahnenfetisch, davon aber reichlich. Und die deutschen Mädels mußten sich um die Kindersoldaten kümmern, die deutschen Jungen hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, auch das nichts zu tun mit einer hochwertigen SM-Ausstattung. Was als zackige Parade im Preußenstil begann endete im Untergang unserer Welt . Die KZ waren auch kein SM-Veranstaltung, obwohl das heute führende Sportfunktionäre immernoch nicht begriffen haben. In New York erzählte mir mal eine blonde deutsche Walküre, sie hätte keine Lust mehr die KZ-Aufseherin zu "spielen"; "erstens lerne ich kein Englisch, muß alles Original in Deutsch sein und zweitens begreife ich diese Perversion nicht, da verdiene ich lieber wenger Geld". Also merke, auch die Szene ist nicht vor dummen, peinlichen Unsinn geschützt....

1945:Stahlhelme zu Kochtöpfen, die Männer allmählich wieder zu Hause, Ärmel aufkrempeln, aufbauen... und wo bleibt der Sex? 1951 wäre ein Highlight zu erwähnen, eine nackte Frau im Kino, nur drei Sekunden und nur im Hintergrund, ein Standbild ist auf dem DVD-Player schwer zu haben, aber der Film mit der Knef, war ein Skandal der jungen Republik. Die Sünderin von Willy Forst mit Hildegard Knef. Die kirchlichen Randalierer machten ihn erst zu einem Kassenschlager, die Entscheidungen wurden am obsteren Gerichtshof gefällt, Jahre später. Ahnten die Demonstranten das dies erst der Anfang war? Bis so Mitte der sechziger ging alles so seinen Gang mit dem Wirtschaftswunder im Hintergrund, dann suchte jemand dem Muff von tausend Jahren unter den Talaren und die Geschichte ging so richtig los: nackte Kommunarden, ..... der Film zur Sache Schätzchen mit der fantatischen Uschi Glas. Die Angelique Filme, daher habe ich glauibe ich meinen Hang zum SM, sie wurde doch in jedem Film geraubt, vergewaltigt, geschlagen und wieder befreit. Heute nennt man das vornehm "rape".

"Wer zweimal mit derselben pennt gehört schon zum Establisment", nein, kein Werbespruch eines Swingerclubs, sondern zutiefst politsche Überzeugung . Es war einen fantastische Zeit, damals, mit der Musik, der Pille und dem Penicilin, falls da mal was war, Aids war noch nicht geboren. Das mit den Kondomen war ja auch wirklich schwierig, erstmal nur in der Apotheke zu bekommen: schauen ob niemand drin ist, auch nicht eine Apothekerin, sondern nur mit dem Apotheker. Ich habe immer vor dem Spiegel geübt um nicht rot zu werden oder zu stottern und damals hießen die auch noch Fromms (siehe Geschichte des Kondoms) und waren staubig trocken, Apropo fromm, die große Kirche verbreitete damals und noch lange Zeit, das Wichsen (hatten bestimmt dafür einen  anderen Ausdruck) führt zu Rückenschäden und auf die Dauer zur völligen Verblödung. Muss ja wohl jemand aus ihren Kreisen so passiert sein, woher sollten die das sonst wissen: müssen es lustig getrieben haben, denn nach gesundem Menschenverstand hörte sich manche der Predigten zum Thema Sex auch nicht an. (Ich muss mal nach der Begrifflichkeit der katholischen Kirche zur Sexualität forschen, nichts ist entlarvender als Worte.) Das hinderte aber einen Kapuzinerpater einer Bamberger Internatsschule nicht uns mit Rotwein (der gute Meßwein, nicht der billige Kalterer See), Kondomen und guten Ratschlägen zu versorgen, bevor wir zu unseren ersten Abenteuer ausritten. Ich bin ihm immernoch dankbar, er hat die fehlende elterliche Aufklärung ersetzt, wurde dann aber strafversetzt......

Jetzt bin ich aber  vom Thema abgekommen:
1951 Hildegard Knef: Die Sünderin
1954 Paris: Regine Deforges: Die Geschichte der "O" - eine andere spannende Geschichte, nicht nur das Buch. 1967: Geschichte der O, erschienen beim Melzer Verlag. 
1968 Uschi Glas: Zur Sache Schätzchen
1968 bis 1972 die Filme von Oswald Kolle, Aufklärung oder Pornografie!
1975 der Film: die Geschichte der O

Die Geschichte der O, das Buch, der Film, die Bibel der SM Bewegung. Ich war sehr oft in diesem Film, nur ihn einmal bis zum Ende ohne Stinkbombe zu sehen, auch eine Form der politischen Auseinandersetzung.

Fortsetzung folgt!

.

 

 

 

Kundenlogin
Name
Passwort
 
Merkliste
Keine Produkte in der Merkliste vorhanden. Hier geht es zum Onlineshop.
 
Newsletter
Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand. Mit unserem NEWSLETTER...
 

 

 
 
     
    Impressum | AGB | Widerruf